Advents- und Weihnachtstage bei Culture & Castles - Altehrwürdige Gemäuer funkeln in weihnachtlichem Glanz
Kasteel Middachten
(openPR) - Zum Weihnachtsevent mal schnell über die Grenze
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit: Funkelnde Weihnachtsbeleuchtung schimmert durch die Dunkelheit historischer Gärten und Parks. Weitläufige Säle duften nach frischem Tannengrün. Hohe Eingangshallen sind mit Stechpalmenzweigen geschmückt und prachtvolle, große Weihnachtsbäume erstrahlen unter hohen Stuckdecken. Untermalt von weihnachtlichen Klängen präsentieren sich die niederländischen Culture & Castles-Anwesen in der EUREGIO Gronau im Festtagsgewand. Sie bitten in der Vorweihnachtszeit zu stimmungsvollen Besichtigungen, Veranstaltungen und Weihnachtsmärkten.
Weihnachtliche Ausstellung mit königlichem Charme: Kasteel Vorden im niederländischen Vorden bittet zu einem besonderen Weihnachtsevent: Die wehrhafte Burganlage lädt vom 8. bis 10. Dezember zu ihrer stimmungsvollen „Kerstfair“ ein. Von 11 bis 18 Uhr können Besucher des Schlosses die prachtvoll geschmückten Räumlichkeiten besuchen, sich bei einem Glas Glühwein aufwärmen und an den vielen kleinen Ständen auf dem Schlossplatz Kunsthandwerk, Dekoartikel und Weihnachtsgeschenke erwerben. Die gemütliche Brasserie im Nebengebäude des Schlosses serviert zudem winterliche Spezialitäten für hungrige Gäste. Besonderer Pluspunkt: Wer die weihnachtliche Stimmung ein wenig länger genießen möchte, der ist nicht nur in der Brasserie willkommen, sondern kann auch über Nacht bleiben: in einem der fürstlichen Zimmer im weihnachtlich geschmückten Schlossturm.
Romantische Zeitreise
Kasteel Vorden, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1315 zurückreichen, befindet sich heute im Besitz der Familie Rodink. Es setzt sich aus zwei großen, in L-Form aneinander gefügten Flügeln zusammen, die von einem Schlossgraben eingerahmt werden. Neben dem Hauptgebäude gehören noch einige Nebengebäude inmitten eines prächtigen Parks zum Anwesen.
Girlandenschmuck, Weihnachtsbäume und Krippenspiele – auch Kasteel Middachten im niederländischen Dorf De Steeg ist kein Ort für Weihnachtsmuffel. Vom 12. bis zum 17. Dezember ist die Weihnachtsausstellung auf dem jahrhundertealten Wasserschloss für Besucher geöffnet. Seit Monaten bereiten Gräfin Ortenburg-Bentinck und ihre Mitarbeiter diesen jährlichen Höhepunkt unter den Middachtener Veranstaltungen vor. Im Speisesaal werden die Tische mit dem Familiensilber und anderen Kostbarkeiten aus Kristall und Porzellan festlich hergerichtet. Am Weihnachtsbaum in der Eingangshalle wird eine winterliche Krippenszene nachgestellt und unter der Stuckdecke im kostbar geschnitzten Treppenhaus erklingen leise weihnachtliche Weisen, die eine Harfinistin ihrem Instrument entlockt. Wer in aller Ruhe durch die Säle geschritten ist, den erwarten im Souterrain warme und kalte Häppchen und Getränke. In den Nebengebäuden des Schlosses ist der Weihnachtsmarkt untergebracht. An den verschiedensten Ständern werden Dekoartikel, Weihnachtsgeschenke und vieles mehr zum Kauf angeboten. Und nachdem alle Weihnachtsgeschenke gefunden sind, gibt es zur Stärkung einen Glühwein am prasselnden Feuer.
Wasserschloss mit Flair
Das barocke Wasserschloss „Middachten“ hat seinen Ursprung um 1190. Da das Schloss nie den Besitzer gewechselt hat, beeindruckt es mit seinem historisch authentischen Interieur. Besonders bekannt ist das Schloss für seine prachtvolle Gartenanlage, die den Komplex wie ein kunstvoll verzierter Bilderrahmen umschließt.
Kasteel Huis Bergh am Rande des Städtchens ’s Heerenberg präsentiert sich ebenfalls in weihnachtlichem Gewand. Die hochkarätige Kunstkollektion und die Wechselausstellung zu „Maria Magdalena“ werden in der Vorweihnachtszeit besonders in Szene gesetzt. Schon beim Betreten des Wasserschlosses staunen Besucher über den meterhohen Weihnachtsbaum. Mit Hunderten von Lichtern und schimmernden Christbaumkugeln erleuchtet er die herrschaftliche Eingangshalle. Auch die anderen Säle und Schlossräumlichkeiten sind geschmackvoll und reich geschmückt, im ganzen Schloss werden Kerzen angezündet und ein knisterndes Feuer im Kamin sorgt für einen warmen Widerschein. Wenn es draußen dämmert und klirrend kalt wird, dann lockt die märchenhafte Atmosphäre ins Schlossinnere. Huis Bergh ermöglicht daher am 19., 20., 21. und 22. Dezember von 19.00 – 22.00 auch abendliche Besichtigungstermine: Untermalt von Christmas-Carol-Gesängen und bei heißem Kakao, Glühwein und Weihnachtsgebäck ist ein Besuch der mittelalterlichen Gewölbe nach Einbruch der Dunkelheit auch für Kinder ein unvergessliches Erlebnis.
Schatztruhe hinter mächtigen Mauern
Das Wasserschloss Huis Bergh gehört zu den imposantesten Schlossanlagen der Niederlande. Seine Ursprünge gehen zurück auf das 13. Jahrhundert. Das wehrhafte Bauwerk verkörpert auch ein Stückchen deutscher Geschichte direkt hinter der Grenze: Es gehörte rund 200 Jahre lang den Hohenzollern. Heute ist es im Besitz einer Stiftung und beherbergt eine mit Recht renommierte Kunstsammlung vor allem mittelalterlicher Ausstellungsobjekte.
Innovatives Konzept zur Denkmalsanierung
In Kürze wird nicht nur Kasteel Vorden für Übernachtungsgäste zugänglich sein. Auch Gräfin Ortenburg-Bentinck und die Stiftung Huis Bergh haben sich – wie Familie Rodink – dem Schlösserverein Culture & Castles angeschlossen. Dieser koordiniert im Rahmen eines Projektes der EUREGIO Gronau die organisatorischen Maßnahmen zur touristischen Erschließung der Anwesen. Dem Projekt liegt das mit dem Tourismuspreis 2005 ausgezeichnete Konzept des Vereins zu Grunde: Die einmaligen historischen Gemäuer öffnen ihre Pforten und laden zu stilvollen Übernachtungen ein. Die Einnahmen aus diesen Übernachtungen kommen wiederum dem Erhalt der wertvollen Anwesen zu Gute. Insgesamt nehmen 14 sorgfältig ausgewählte Denkmäler am Projekt teil. In den Niederlanden liegen sie in der Provinz Gelderland, auf deutscher Seite kristallisieren sich drei Zentren heraus: der Kreis Borken, der Kreis Warendorf und das Osnabrücker Land. In Zusammenarbeit mit Architekten und unter Berücksichtigung unterschiedlichster Auflagen des Denkmalschutzes haben alle Hausbesitzer detaillierte Umbaupläne entwickelt. Die Gästezimmer sollen dabei auf angepasstem Vier-Sterne-Niveau, dem persönlichen Geschmack der Besitzer entsprechend, ausgestattet werden. 2008 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen und die geschichtsträchtigen Bauten buchbar sein.
Schon jetzt eine Reise wert
Nicht nur zur Weihnachtszeit sind die Culture & Castles-Anwesen ein einmaliges Ziel für entspannende Tagesausflüge. So werden Gäste auf der Terrasse und in den Sälen des Wasserschlosses Schelenburg im deutschen Städtchen Bissendorf mit erlesenen kulinarischen Kreationen verwöhnt. Auf dem Standesamt der münsterländischen Keppelborg können Heiratswillige sich bereits das Ja-Wort geben, und die prachtvollen Räumlichkeiten auf Schloss Crassenstein in Wadersloh-Diestedde bieten ein außergewöhnliches Ambiente für Feierlichkeiten. Außer Kasteel Vorden sind noch zwei weitere Projektteilnehmer bereits mit ihrem Umbau fertig und für Übernachtungen buchbar: Kasteel Rhederoord im niederländischen De Steeg und Kloster Malgarten im niedersächsischen Bramsche freuen sich auf Gäste. Eine genaue Übersicht aller Mitglieder von Culture & Castles bieten die Broschüre und die Internetpräsenz des Vereins.
Informationen: Culture & Castles e.V., Grabenstraße 78, D-47546 Kalkar, Tel.+49 (0)2824-9520-00, Fax: +49 (0)2824-9520-10, info@culture-castles.de, www.culture-castles.de
Informationen für die Presse: Culture & Castles e.V., Grabenstraße 78, D-47546 Kalkar, Sandra Kimm-Hamacher, Tel: +49 (0)2824-9520-14, Fax: +49 (0) 2824-9520-10, E-Mail: S.Kimm-Hamacher@culture-castles.de
Culture & Castles e.V.!
In 14 Burgen, Schlössern und Herrensitzen werden im Rahmen eines INTERREG IIIA-Projektes der EUREGIO Gronau bis 2008 hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten der besonderen Art geschaffen. Der Schlösserverein Culture & Castles koordiniert hierbei die organisatorischen Maßnahmen.
Dem Projekt liegt das mit dem Tourismuspreis 2005 ausgezeichnete Konzept des Vereins zu Grunde: Die einmaligen historischen Gemäuer öffnen ihre Pforten und laden zu stilvollen Übernachtungen ein; die Einnahmen kommen wiederum dem Erhalt der wertvollen Anwesen zu Gute. So profitieren auch die kulturellen und gastronomischen Einrichtungen in der Region von den steigenden Übernachtungszahlen.
Zudem ist der Schlösserverein Vermarktungsplattform für zahlreiche, kulturgeschichtlich wertvolle Schlösser, Burgen und Herrensitze aus den Niederlanden, ganz Deutschland und inzwischen auch Frankreich.
Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf OpenPR