Bauarbeiten bedrohen megalithische Grabstätte
Monument Nr.7 - restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich
(openPR) - Die Archäologen der IPPAR (Instituto Português do Património Arquitectónico) trauten am letzten Sonntag laut einem Pressebericht der "Correio da manha" ihren Augen nicht, als Sie im Rahmen eines Routinebesuchs der spätsteinzeitlichen Grabstättenanlage in Alcalar auf einer der noch nicht der Öffentlichkeit zugänglichen Grabstätte aus dem Jahr 2.500 vor Chr. einen Bagger wühlen sahen. Es handelt sich hierbei um das Monument Nr.11 der Anlage, das in den 30er Jahren des letzten Jhdts. von Dr. José Formosinho aus Lagos erforscht worden und dann vor mehr als 50 Jahren als stattliches Monument klassifiziert worden ist.
Die gesamte Grabanlage erstreckt sich über 3 Grundstücke, ein gemeindeeigenes Territorium, auf dem die Grabstätte Nr. 7 aufwändig restauriert und im Rahmen eines archäologischen Museums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist und 2 private Grundstücke. Auf einem der privaten Grundstücken, das der Eigentümer offensichtlich wieder herrichten will, befindet sich direkt neben einem alten Bauernhaus die jetzt beeinträchtigte Grabstätte Nr. 11. Von den geplanten Bauarbeiten hätten sowohl die IPPAR als auch die Gemeinde informiert werden müssen, die Arbeiten seien illegal, so ein Mitarbeiter des Instituts. Die IPPAR werde sich um eine sofortige Einstellung der illegalen Arbeiten bei der Gemeinde bemühen, um weitere Schäden zu verhindern.
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